VACUUM STABILISIEREN
Januar 30, 2014 — 16:41

 Informationen zum Vacuum Stabilisieren

Was wird benötigt?

Vacuum Druckkammer

mit Auftriebsicherung Lieferbar sind Behälter 8,25qt (7,8 Liter) für ca 50 – 70 Pen Blanks 3,5qt (3,3 Liter) für ca 30 Pen Blanks

Vacuum Säcke

Small ca 50 x 50 cm (flach) Medium ca 70 x 75 cm (flach)  

Stabilizing Resin  

Vacuum Generator

Zur Erzeugung des Vacuums nach dem Venturi Prinzip wird noch ein Druckluftkompressor (Leistung ab 5 bar bei 60L/min) benötigt  oder eine Vacuum Pumpe  

Backofen

(Toasterofen) mit Temperaturregelung bei 90/95°C  

Was ist Stabilizing Resin?

Einfach ausgedrückt, ein dünnflüssiges Harz das bei Erwärmen auf ca 90°C aushärtet.  

Kann ich das Stabilizing Resin mehrfach verwenden?

Nicht ins Holz eingedrungenes Resin kann weiterverwendet werden, je nach Holzart kann es jedoch zur Eintrübung/Verfärbung kommen. Deshalb sollte dieses Resin dann nicht mehr für ganz helle Hölzer verwendet werden. Ausgehärtetes (ausgetretenes) Resin ist den Reststoffen zuzuführen.    

Ist Stabilizing Resin gesundheitsschädlich?

Ein vernünftiger Umgang mit dem Material ist erforderlich. D.h. man sollte es nicht trinken, nicht drin baden etc. Spaß beiseite, Gummihandschuhe und Schutzbrille tragen, flüssiges Resin kann aufgewischt werden, Behälter kann mit klarem Wasser ausgespült werden, Reste können verdünnt in die Kanalisatin gelangen. Ausgehärtetes Resin kann über den Restmüll entsorgt werden. Beim „Backen“ von Resin ist für gute Lüftung zu sorgen, beim Schleifen sollte eine Absaugung und/oder Atemschutz verwendet werden.  

Wie ist Stabilizing Resin zu lagern und wie lange ist es haltbar?

Kühl und vor Sonnenstrahlung geschützt. Das von uns ausgelieferte Resin ist mindestens 8 – 9 Monate haltbar, in der Regel ca 12 Monate (Abhängig von Lagertemperatur und Verwendungswiederholung).    

Kann ich Holz mit eingefärbtem Stabilizing Resin durchdringend färben?

Klare Antwort Jein, das richtet sich  A nach der Porosität des Holzes,  B der Höhe der Farbkonzentration im Resin, und  C der Dauer des Vacuum Vorganges. Eine immer gleiche Einfärbung wird man nicht erreichen.    

Warum TMI Stabilizing Resin und nicht das bekanntere Cactus Juice?

Ganz einfach, ich mag aufeinander abgestimmte, komplette Systeme. TMI bietet eine große Bandbreite an Produkten mit Vacuum (und einiges mehr) für Drechsler. TMI und Cactus Juice sind beide nur Vertreiber, nicht Hersteller des Resins. Im  IAP Forum gab es vor einiger Zeit eine Diskussion zwischen Anwendern der verschiedenen Produkte und es wurde eigentlich kein Unterschied festgestellt. Die Vertreiber schweigen hierzu natürlich. Mir gefällt persönlich ein Edelstahlbehälter zum Stabilisieren besser, weil ich weiß, daß ein Plexiglasbehälter und dessen untere Abdichtung unter der Einwirkung von Resin leidet und sich irgendwann verabschiedet. TMI Stabilizing Resin wird nur über Händler und Cactus Juice in den USA fast ausschließlich direkt vertrieben. Das bringt in den USA einen kleinen Preisvorteil, beim Import nach Europa relativiert sich das über die größere Vielfalt an Ware, die ich zu einem günstigeren Preis verfrachten kann.  

V820/823 Wood Stabilization System

Harzstabilisierung gibt spröden, rissigen oder verpilzten Hölzern, die sonst nicht  mehr zu drechseln sind, neues „Leben“. 

Vacuum zieht das Resin in die Holzfasern.

Einfärben des Harzes kann zusätzlich dramatische Farbeffekte ergeben.

Das V820 Wood Stabilization System bietet die optimale Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit beim Stabilisieren.

 

Unterschiedliche Behältergrößen  ermöglichen das Stabilisieren verschiedener Losgrößen.

 

Lieferbar sind derzeit:

V820

 Hauptvacuumkammer/ Großserientank : 8,25 Quart = 7,8 Liter + 2 Quart = 1,89 Liter (Sparbehälter)

V823

 Kleinserientank : 3,5 Quart = 3,3 Liter

 jeweils mit Acrylsichtdeckel und Armaturanschluß,

 Anti -Float- Platten : Eine für jeden Behälter.

 

Optionale Artikel

V811 Vacuum- Generator ( mit V820 -S Komplettsystem enthalten) Nicht mehr im Angebot.

  V825 Vacuumbeutel -System für extra große Stücke, erfordert eine V820 oder V823 Kammer-System

EINZELTEILE

V820 /8,25qt Hauptvacuumkammer- Großserienbehälter :Edelstahl 8,25 Quart = 7,8 Liter Kapazität , Durchmesser 20 cm x 24cm  hoch. Kapazität: ca. 50 Pen Blanks 16 x 16 x195 mm senkrecht platziert.

V820 /2qt Sparbehälter: Edelstahl 2 Quart = 1,89 Liter Kapazität, Durchmesser  12,5 cm x 16,5 cm hoch.

Kapazität: ca. 15 Pen Blanks ca 16x16x140 mm senkrecht  platziert.

  V823 /3,5qt Midi Behälter 3,5 Quart = 3,3 Liter, Durchmesser cm x cm hoch, Kapazität

 ca. 30 Pen Blanks ca. 16x16x 140 mm senkrecht platziert.

 

Achtung: Maximal  27 „Hg/ 0,9 bar Vacuum um Schäden am Behälter zu verhindern.

 

Anti Float Platten: 1 Platte für jeden Tank, um das Holz vollständig im Harz geflutet zu halten, während des Stabilisierungsprozesses .

Klarsicht Abdeckplatte: Acryl mit hoher Festigkeit, 12,5 mm dick. Armatur und Saugschlauch 3/16 “ x 0,90 m. Der zweite Anschluss ist für das Stabilisieren im Vacuumbeutel für größere Projekte.

  Optional, im Lieferumfang V820 –S Komplettsystem:

V811 Vacuum Generator: Der Vacuum Generator ist speziel entwickelt für Arbeiten in der Holzwerkstatt, ob Drechsler, Bildhauer oder Messermacher die Anwendungsbereiche sind vielfältig. Mit einem einfachen Druckluftkompressor (Leistung ab 5 bar bei 60L/min) kann bis zu -0,75bar  Unterdruck erzeugt werden. Das Vacuum wird durch ein verbessertes Venturi-Element erzeugt, das eine höhere Vacuum-Erzeugung erreicht, wenn der Luftdruck erhöht wird. Das erzeugbare Vacuum ist abhängig von der Höhe über Meeresspiegel und aktuellem Luftdruck. Im Gerät selbst sind keine beweglichen (verschleißenden) Teile, ein Druckluft Geräusch ist normal.

 Benötigter Druckluftkompressor:

Bei ca. 6 bar Druckluft wird der V811 ca. 25 + Hg/0,85bar Vacuum produzieren. Bei ca 5bar wird der V811 ca /0,75bar Vacuum produzieren, das ist  ausreichend, aber verlängert den Stabilisierungsprozess .

Stabilizing Resin:

Lieferbar als Original Gebinde 1 Gallone = 3,785 Liter (nur Abholung am Lager Wiesbaden)

oder als 1 Liter Gebinde.

Farben zum Einfärben des Resins sind nicht mehr lieferbar.

Viele unserer Kunden verwenden Beitzpulver, Drucker Tinte, Farben für Kunstharze, 

jeder schwört natürlich auf sein System, Versuch macht klug.

 

ANWENDUNG:

V811 Vacuum Generator

810R

Der Vacuum Generator ist speziell entwickelt für Arbeiten in der Holzwerkstatt, ob Drechsler, Bildhauer oder Messermacher, die Anwendungsbereiche sind vielfältig.

Mit einem einfachen Druckluftkompressor (Leistung ab 5 bar bei 60L/min) kann bis zu -0,75bar  Unterdruck erzeugt werden. Das Vacuum wird durch ein verbessertes Venturi-Element erzeugt, das ein höheres Vacuum-Volumen erreicht, wenn der Luftdruck erhöht wird.

Das erzeugbare Vacuum ist abhängig von der Höhe über Meeresspiegel und aktuellem Luftdruck. Im Gerät selbst sind keine beweglichen (verschleißenden) Teile, ein Druckluftgeräusch ist normal.

Bedienanleitung:

Verbinden Sie einen  Druckluft-Anschluß von einem ölfreien Druckluft- Kompressor an den Anschluß „Air-In“.

Hinweis: Ölhaltige Luft und Schmutz wird den Vacuumerzeuger verstopfen.

Stellen Sie den Luftdruck am Kompressor auf ein Minimum von ca 5,25 bar, ideal sind 6 bar, und maximal 8,5 bar. Drehen Sie das Ventil Vacuum Generator auf „On“.

Über die Zwischenstellungen zwischen Voll -und Ausschalten regulieren Sie  eine geringere Vacuumleistung, das sich besonders für dünne, zerbrechliche Projekte und für die Holz Stabilisierung eignet.

Nach eigenen Versuchen haben wir festgestellt, daß eine  einfache Vacuum Pumpe  mit ca 25 – 30  Liter/Minute,  0,25 – 0,30 PS und einer Vakuumleistung von 0,867 Bar, wenn sie nicht im Dauerbetrieb läuft, vollkommen ausreicht. Diese Pumpen sind im Handel (z.B. für den Klimaanlagen Service oder auch als Airbrush Pumpe mit Vacuum Anschluß auf der Gegenseite) günstig zu bekommen. So das der Einsatz des V 811 Vacuum Generators nicht mehr sinnvoll erscheint.

V820 Vacuum Kammer

 Druckkammer -Vacuumdichtung:

Wenn nicht bereits eingebaut,  legen Sie die Dichtung mit der Nut  über die Lippe des Behälters. Die Dichtung kann zum Reinigen und Entleeren des Behälters abgenommen werden.

 Saugschlauch auf die Schlauchtülle aufstecken und am anderen Ende an der Vacuumquelle anschließen. Klemmen oder Schellen weden nicht benötigt.

 Zentrieren Sie die Klarsicht Abdeckplatte auf dem Drucktopf mittig auf der Dichtung.

 Auf Dichtheit prüfen.

 

Vorsicht: Bei Verwendung einer Vacuumpumpe , Vacuum begrenzen auf ein Maximum von 27 „Hg/ 0,9 bar, um eine Beschädigung des Tanks und des Deckels zu verhindern.

  Schalten Sie den Vacuum Gererator ab, um das Vacuum zu lösen.

  Hinweis: Die Vacuum- Dichtung kann leicht mit dünnflüssigem CA Klebstoff repariert werden. 

 Ersatzdichtungen sind lieferbar.

STABILISIERUNG

Zusätzlicher Hinweis: 

Ein „gefühlt“ trockenes Holz ist oft nicht trocken genug. Eigene Versuche haben dazu geführt, daß egal wie trocken sich der Rohling anfühlt, er wird erst noch einmal vorgetrocknet im Ofen. Gleiche Themperatur wie beim „Backen“ selbst und mindestens für 4 Stunden. Danach im geschloßenen Ofen auskühlen lassen und dann direkt in die Vacuum Kammer . Was nicht direkt in die Kammer kommt, kommt sofort in eine luftdichte Plastik Tüte damit nicht wieder Luftfeuchte angezogen wird.

Tragen Sie bei diesen Arbeiten immer Schutzhandschuhe (Einweghandschuhe), eine Schutzbrille und entsprechende Kleidung (Schürze).

  Füllen Sie Pen Blanks  oder andere Holzstücke senkrecht in den Behälter. Immer zu einem losen Stapel  füllen, so daß das Harz alle Holzoberflächen kontaktieren kann.

  Legen Sie die Anti- Float Platte oben auf das Holz. Mit einem Schlitz-Schraubendreher verriegeln Sie die Platte seitlich an der Behälterwand. 

  Füllen Sie den Behälter ca. 12- 15 mm über die Anti- Float Platte mit  Resin auf.

  legen Sie dann die Klarsicht-Abdeckplatte zentriert auf. 

  Schalten Sie den Vacuum Generator  ein,  um 10 „Hg / 0,35 bar Vacuum zu erzeugen.

  Kontrollieren Sie die Reaktion durch die Klarsicht -Abdeckplatte. Das Resin wird mit Bläschen- und Schaumbildung reagieren,  wenn Luft aus dem Holz herausgezogen wird.

  Wenn die Schaumbildung stark ansteigt und/oder über den Rand des ev. eingestellten Sparbehälters  steigt, reduzieren oder schalten Sie den Vacuum Generator ab. Sobald der Schaum abgesunken ist, erhöhen/starten Sie den Vorgang wieder.  Möglicherweise müssen Sie diesen Vorgang einige Male wiederholen bis sich die Schaumbildung minimiert. Vereinzelte Luftblasen werden weiterhin während des gesamten Prozesses  auftreten.

  Erhöhen Sie langsam das Vacuum und beobachten die Schaumbildung bis das maximale Vacuum erreicht ist. 

Achtung : Maximal 27 “ Hg / 0,9 bar Vacuum

 Führen Sie diese Zyklen weiter, bis sich fast keine Luftblasen mehr bilden.

  Wenn der Stabilisier Vorgang komplett  ist, sollte das Holz nicht mehr in Resin schwimmen, sonder auf den Behälterboden absinken.

  Die Zeitdauer, für eine maximale Sättigung  variiert in Bezug auf die Größe und die Dichte des Holzes. Verpilztes Holz ist oft nach ca. 60 Minuten fertig. Bei großen oder dichten  Hölzer können  2-4 Stunden oder mehr benötigen werden, um das Holz vollständig zu sättigen. Bei eingefärbtem Resin dauert es deutlich länger, bis das Holz mit Farbe gesättigt ist.

  Zeiten bei Atmosphärendruck unterstützt den Sättigungsprozess. Schalten Sie den Generator zwischendurch für ein paar Minuten ab, danach wieder das Vacuum an.

 Lassen Sie dem Holz Zeit sich mit Harz voll zu saugen, durch das Vacuum wird erst Luft aus den Kapilaren gezogen, nun muß bei normalem Luftdruck Harz an diese Stelle. Wir lassen das Holz in der Regel über Nacht eingetaucht.

KLEINMENGEN VERARBEITUNG

 Wenn nur einige Stücke stabilisiert oder eingefärbt werden sollen, kann der kleinere

 2 QuartTank in der Hauptvacuumkammer platziert werden, um die Harzmenge zu reduzieren.

  Gehen Sie weiter vor, wie beim großen Tank beschrieben.

 

Hölzer einfärben ohne Einsatz von Resin:

 Farbstoffe können auch mit diesem System in Holz gezogen werden, dass nicht stabilisiert werden soll.

  Empfohlen werden Farbstoffe, die in Spiritus löslich sind. Anschließend sind einige Tage nötig, bis das Holz wieder ausreichend trocken ist.

 Achtung: Keine starken Lösungsmittel wie Aceton oder MEK verwenden. Hier können Schäden an den Systemkomponenten und am Vacuumsystem entstehen.

 

Resin aushärten (Tempern = umgangssprachlich backen)

 Stabilizing Resin erfordert 190 -200F/ 88 – 93°C Wärme zum Aushärten .

  Sobald der Vacuumzyklus abgeschlossen ist , entnehmen Sie die Holzstücke und wischen Sie überschüssiges Harz mit einem Spatel oder Schaber ab. 

Oder einfacher, stellen Sie das Holz in einen Behälter mit Rost (Spargeltopf o.Ä) und lassen Sie es einige Zeit abtropfen, alles was abtropft kann weiter verwendet werden. 

  Dann wird das Holz  in Alufolie eingepackt. Legen Sie hierzu den Rohling mittig auf die Folie und schlagen alle 4 Längsseiten ein, danach mit dem nächsten Rohling fortführen. Wichtig ist, daß die Holzflächen immer durch die Alufolie voneinander getrennt sind, sonst „backen“ die Blanks beim Tempern zusammen. Packen Sie möglichst nicht mehrere Lagen Holz aufeinander, das verlängert den Aushärteprozess. Knicken Sie die seitlich überstehende Folie nach oben und achten Sie darauf, daß die Naht der Folie noch oben schaut. Sonst kann Resin austreten und den Ofen verschmutzen..

 Nun kommt das Holz in einen Backofen. Ein einfacher Toaster Ofen mit Temperaturregelung ist schon ausreichend. 

Einfache Öfen „lügen “ oft bei der Temperatureinstellung und/oder die Wärme wird nicht gleichmäßig verteilt, also vorsichtig an die optimale Temperatur herantasten.

Nach eigenen Versuchen haben wir festgestellt, daß ein längeres Abtrocknen lassen, das Ergebnis verbessert.  Auf das Einschlagen in Alu Folie kann verzichtet werden. Wichtig ist die genaue Temperatureinstellung, da muß einige Zeit ausprobiert werden. Wir legen die Rohlinge in passende Aluschalen auf kleine Distanzhölzer. Vorteil: es wird kaum noch Resin ausgebacken, es entsteht kaum eine Kruste außen am Rohling, die Alu Schale kann wiederverwendet werden.

Achten Sie auf gute Belüftung, es kommt zu Geruchsbildung!

Wichtig: Benutzen Sie nicht den Backofen in der Küche, Sie verärgern die Köchin.

 Die Härtungszeit variiert mit der Art des Holzes, der Dichte und der Dicke des Holzes. Auch zwei Stücke Holz vom gleichen Baum können unterschiedliche Trocknungszeiten haben. Generell sind ca 1 Stunde bei 90°C erforderlich. Starkes oder dichtes Holz erfordert in der Regel mehr Zeit zum Aushärten. Nach entsprechender Zeit prüfen Sie, VORSICHT HEISS!! durch vorsichtiges Öffnen der Folie, ob noch flüssiges Harz austritt, wenn ja, verlängern Sie den Tempervorgang um weitere 15-20 min.

Erhöhen Sie auf keinen Fall die Temperatur, (richtige Einstellung vorrausgesetzt) zuviel Hitze bringt das Resin zum ausschwitzen und so verbleibt kein Resin im Holz. 

 Das Härten ist abgeschlossen, wenn das Harz an den Stirnflächen des Rohlings kristallisiert (verkrustet) ist.

 

Wichtig: Lassen Sie nie das Gebinde mit Resin in der Nähe von Wärmequellen stehen, immer möglichst kühl (< 15°C) lagern. Sonst beginnt schon der Kristallisationsprozess in dem Gebinde.

 

Das zu stabilisierende Holz sollte maximal eine Feuchte von ca 3 – 5 % aufweisen. Bei feuchteren Hölzern wird durch den Dampfdruck das Resin teilweise wieder ausgetrieben, es kommt zur Schaumbildung an den Stirnseiten. Der Stabilisierungsvorgang kann zufriedenstellend sein, jedoch reagiert jede Holzart und eigentlich auch jedes einzelne Stück unterschiedlich. Grundsätzlich ist möglichst trockenes Holz vorzuziehen. Dichte, ölige Hölzer (Olive, Cocobolo oder Grenadill, um nur einige Beispiele zu nennen) eignen sich nicht zum Stabilisieren, da hier im Vacuum kaum Resin aufgenommen wird.

PFLEGE

 Säubern Sie den Druckbehälter, die Anti-Float Platten und die Klarsichtabdeckung sofort  nach jedem Stabilisierungsvorgang nur mit klarem Wasser und mildem Reinigungsmittel. Lösungsmittelhaltige Reiniger können die Komponenten beschädigen.

 Nicht verwendetes Resin kann wieder verwendet werden. Entfernen Sie die Dichtung vor dem Ausgießen von nicht verwendetem Resin aus dem Behälter in einen Lagerbehälter.

 

Pflege der Dichtung:

Leicht mit Silikonfett schmieren.

SICHERHEITSMASSNAHMEN

 verwenden Sie immer einen Augenschutz.

  Tragen Sie Einweg-Handschuhe aus Nitril (blaue Handschuhe) und entsprechende Kleidung (Schürze).

 Lassen Sie offene Gebinde nicht unbeaufsichtigt und fern von Kindern.

 Füllen Sie eingefärbtes Resin nicht in Getränkebehälter und kennzeichnen Sie die Behälter deutlich.

 

Wichtig: Lassen Sie nie das Gebinde mit Resin in der Nähe von Wärmequellen stehen, immer möglichst kühl (< 15°C) lagern. Sonst kann der Kristallisationsprozess in dem Gebinde beginnen.

 Resin sollte innerhalb max.9-12 Monaten nach Lieferung verbraucht werden.

 

Stand 02/2014©STARBOND EUROPA

Diese Hinweise sind aus eigener Werkstatterfahrung entstanden und entbinden den Anwender nicht der eigenen Sorgfaltspflicht.

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