GC Füllerbausatz Serie 300
März 10, 2013 — 13:21

MONTAGEANLEITUNG:

 

Serie 300

Bausatz mit Gestaltungsfreiheit.

Oberflächen:        

Sterling Silber, Titanium Gold,

Zierring Körper und Zierring Kappe haben aussen unterschiedlichen Durchmesser

 

Bohrung für Body

Bohrung für Kappe

Mandrelstab

A

A

Bohrung A

31/64“ oder 12,5 mm

33/64“ oder 13,1 mm

Länge B

min. 65 mm

Hülse ist  50,1 mm

min. 49 mm

Hülse ist 43 mm

Länge C* =B+5 mm

min. 70 mm

min. 54 mm

Benötigt Verschiebbares Mandrel und Abstandhalterringe aus Serie 300A,

*Bohrung für C hat immer Durchmesser 1/4 Zoll ( 6,35 mm)

BohrskizzeGC schreiber

Benötigt Verschiebbares Mandrel und doppelseitigen Abstandhalterring Serie 100

-schneiden Sie den Holzrohling in der von Ihnen gewünschten Größe, bedenken Sie, daß Sie an der Reitstockseite (geschlossenes Ende) ca 1 cm Material zum Einspannen und Abstechen benötigen.

-bohren Sie die Rohlinge gemäß Tabelle

-kleben Sie die Hülse ein (wir empfehlen Starbond Glue EM 150, Hülsen evtl. außen leicht anschleifen)

-achten Sie auf Winkligkeit der Bohrung zum Rohling  (gegebenenfalls mit Bohrale oder durch nachschleifen richten)

-spannen Sie den Rohling auf der Drechselbank ein und geben Sie dem Rohling die von Ihnen gewünschte Form. Achten Sie darauf, daß die Hülsenenden die Stärke der Abstandhalterringe erhalten.

-schleifen Sie die Rohlinge und bringen Ihr Endbehandlungsmaterial nach Wahl auf.

– Die Kappenverschraubung wird zuerst zusammengesteckt und dann in die Kappe eingepresst. Legen Sie beim Einpressen zusätzlich den Anschlußring als Stütze in die Verschraubung ein. Beim Körper setzen Sie dann den  Abschlussring auf die glatte Seite des Spitzenverbinders und pressen beide Teile gemeinsam in den Körper, danach schrauben  Sie das Griffstück mit Tintenleiter und Konverter ein.    Alle einzupressenden Teile können bei Bedarf mit einem kleinen Klebepunkt (Starbond Glue EM 02) zusätzlich    gesichert werden.

Zusätzliche Tipps zu den Bausätzen.

Aufspannen vonGC Schreibgeräte Bausätzen:

Idealerweise mit einem verschiebbaren Mandrel.

Der Rohling wird bis zu einer bestimmten Tiefe im passenden Durchmesser für die Hülse gebohrt, anschließend wird in dieser Bohrung eine weitere Bohrung  von 6,35 mm (¼“) etwa 5 mm tiefer gebohrt. Diese ¼“ Bohrung entspricht genau dem Durchmesser Stab A. So kann der Rohling gestützt vom Abstandhalterring an der Spindelstock Seite und dem Reitstock auf der Gegenseite gedrechselt werden.

aufspannen

Um zum Schluß das „letzte Ende“ auf der Reitstockseite zu bearbeiten hilft es, die Oberfläche des Rohlings in 2 Hälften zu bearbeiten. zuerst von der Spindelseite

bis zur Mitte, dann den Rohling mit etwas Malerkreppband am Mandrel fixieren.

Danach auf der Reitstockseite sauber abdrehen, schleifen und die Oberfläche fertig endbehandeln. Schrägschnitte etc. an den Enden sollten unbedingt erst nach dem Einpressen der Beschlagteile erfolgen.

Wichtig: Bei Füllfederhalter Kappen aus Holz, ohne Clip, sollte die Kappe innen versiegelt (Lack/Öl) weden, da das Holz bei  Nichtgebrauch die Tinte im Tintenleiter zum Eintrockenen bringen kann.

einpressen

Beim Einpressen der Beschläge sollten Sie zuerst die Kappe fertigstellen. Hier ist es hilfreich den losen Zierring (bei Serie 100 + 200) oder den Spitzenverbinder (bei Serie 300) zur Unterstützung beim Einpressen mitzuverwenden, da die Kappenzierringe dann den Druck besser verteilen können.

Die Kunststoffliner (Innengewinde) bei den Serien 100 und 200 sind sehr stramm, es werden beim Einpressen feine Späne abgeschält, achten Sie unbedingt darauf, diese Späne vor dem endgültigen Verpressen der letzten 2-3 mm zu entfernen.

Bei der Serie 300 ist der Kunststoffliner einzukleben, Hülse innen und Liner aussen leicht anrauhen zur besseren Kleberhaftung.

Print Friendly, PDF & Email